Fermentiertes Buchweizen brot – glutenfrei

Brot aus fermentiertem Buchweizen

Dieses Brot aus 100 % fermentiertem Buchweizen kommt ohne Hefe, Sauerteig oder andere Backtriebmittel aus. Es schmeckt aber wie ein Sauerteig Brot.

Fermentiertes Buchweizen Brot
Fermentiertes Buchweizen Brot

Buchweizen gehört NICHT zu den Getreiden wie Weizen, Roggen oder Dinkel, sondern ist ein Knöterich Gewächs. Die Bezeichnung Buchweizen ist daher etwas irreführend.

Buchweizen zählt zu den sogenannten Pseudogetreidearten und enthält kein Gluten! Buchweizen ist daher eine tolle Grundlage für glutenfreie Brote. Neben hochwertigen Aminosäuren ist Buchweizen außerdem auch eine gute Mineralstoffquelle.

Dieses Rezept kommt ohne Hefe, Backpulver oder Sauerteig-Vorteig aus! Es ist super easy und fermentiert sich selbst. Das Ergebnis ist ein sauerteigähnliches Brot und schmeckt einfach nur großartig!

Das Rezept für das brot aus fermentiertem Buchweizen

Brot aus fermentiertem Buchweizen
Fermentiertes Buchweizen Brot

Zutaten für das Buchweizen Brot

  • 400 g Buchweizenkörner
  • 1,2 Liter Wasser zum Einweichen
  • 280 ml Wasser zum Pürieren
  • 1,5 TL Salz
  • Optional: 1-2 Kapseln Milchsäurebakterien, 10 ml Fermentgetränk (Brottrunk, Kambucha, etc. ), 1 EL Shiro Miso oder 4 EL Naturjoghurt für eine bessere Fermentierung
  • Brotgewürz oder andere Kräuter und Gewürze nach Geschmack
  • Sesamkörner, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen nach Geschmack

Zubereitung des Buchweizen Brot

  1. Buchweizen mit heißem Wasser gut abspülen.
  2. Buchweizen morgens in einer Glasschüssel oder in einem Topf mit 1,2 Litern Wasser übergießen, mit einem Teller abdecken und über Nacht oder 24 Stunden lang einweichen. Der Buchweizen zieht über Nacht ordentlich Wasser, von daher hier lieber zu viel als zu wenig hinzufügen. Die Körner müssen die ganze Zeit vom Wasser bedeckt sein! Gegebenenfalls etwas mehr Wasser hinzufügen.
  3. Am nächsten Tag den Buchweizen über einem Sieb gut abtropfen lassen, nicht abspülen!
  4. Den abgetropften Buchweizen mit 280 ml frischem Wasser und 1-1,5 TL Salz und ggf. die Fermentierhilfen im Mixer fein pürieren.
  5. Das Buchweizen-Gemisch in eine saubere Glas- oder Keramik-Schale geben.
  6. Mit einem Handtuch zugedeckt an einem warmen Ort nochmal 8-24 Stunden ruhen lassen. Der Buchweizenteig müsste dann kleine Bläschen aufweisen. Das ist ein Zeichen, dass die Bakterien schön aktiv sind.
  7. Den Ofen auf 50°C vorheizen.
  8. Der Buchweizenteig müsste inzwischen kleine Bläschen aufweisen. Dann sind die Bakterien schön aktiv. Die Brotbackform entweder mit Backpapier auslegen oder mit Kokosöl bestreichen und den Boden und die Seiten mit Sesamkörnern bestreuen. Anschließend den Teig in die Form füllen.
  9. Gewürze und Saaten hinzufügen und gründlich unterrühren.
  10. Den Teig in eine mit Backpapier oder eingefettet Brotbackform füllen, in der Mitte der Länge nach einmal einritzen und in den Ofen stellen.
  11. Nach 10 Minuten auf 180 Grad Celsius erhöhen und für 70-80 Minuten backen lassen. Das Brot ist fertig, wenn die Oberfläche aufplatzt und sich eine dunkle Kruste gebildet hat.
  12. Das Brot aus dem Backofen nehmen und gut auskühlen lassen bevor Ihr es aus der Form nehmt.
Fermentiertes Buchweizen Brot
Fermentiertes Buchweizen Brot
Buchweizen Brot mit Hanf-Butter
Buchweizen Brot mit Hanf-Butter
Avatar von leckerlife

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13 Kommentare zu „Fermentiertes Buchweizen brot – glutenfrei“

    1. Avatar von Claudia

      Liebe Melli, ganz ganz herzlichen Dank für dieses wunderbare Rezept!
      Bin großer Fan von Sauerteigbroten und liebe das einzigartige Aroma dieses Brotes!
      Ich backe fast nur noch nach diesem Rezept und bin froh auf deine Seite gestoßen zu sein.
      Liebe Grüße, Claudia

      1. Avatar von leckerlife

        Liebe Claudia, vielen lieben Dank für das tolle Feedback. Das freut mich sehr!
        LG Melli

  1. […] Fermentiertes Buchweizenbrot – glutenfrei […]

  2. Avatar von Doris

    Hallo, ich habe heute ebenfalls nach diesem Rezept gebacken und bin gespannt, wie es schmecken wird.
    Frohes Osterfest
    Doris Dönges

    1. Avatar von leckerlife

      Liebe Doris,
      vielen Dank für das Feedback. Ich hoffe, das Brot hat allen gut geschmeckt!
      Ich mache es immer wieder und liebe es sehr.
      Beste Grüße
      Melli

  3. Avatar von Angelika

    Toll! Bin so gespannt es auszuprobieren! Eine Frage aber dazu: Ich habe den Buchweizen im Bioladen mahlen lassen, damit ich gleich das Buchweizenmehl habe (habe wohl das Rezept nicht genau durchgelesen vorher…). Funktioniert das Ganze auch mit dem gemahlenen Buchweizen? Oder müssen es unbedingt die ganzen Körner sein? Vielen Dank für deine Antwort und Hilfe!

    1. Avatar von leckerlife

      Liebe Angelika, vielen lieben Dank für dein Feedback.
      Das fermentierte Brot funktioniert so nur mit den ganzen Buchweizensamen. Aber ich habe aber auch andere leckere Buchweizen Brote, die du auch mit dem Mehl machen kannst: z.B. https://www.leckerlife.de/glutenfreies-buchweizen-tahini-brot/
      Liebe Grüße Melli

  4. Avatar von Birgit Unger-Schramm

    Hallo aus Hamburg,
    warum soll der Buchweizen nach dem einweichen nicht gewaschen werden?

    Ich danke für die Rückmeldung❣️
    HG Birgit

    1. Avatar von leckerlife

      Hallo Birgit,
      danke für Deine Frage.
      Es gibt tatsächlich verschiedene Philosophien zum Thema Einweichen und Abspülen oder nicht.
      Duch das Einweichen wird das Getreide besser bekömmlich. Der Buchweizen bildet beim Einweichen Schleimstoffe, die den Fermentierungsprozess unterstützen. Bei mir hat es so wunderbar funktioniert. Ich habe aber auch Buchweizen schon eingeweicht und abgespült verarbeitet oder auch ganz ohne Einweichen.
      Du kannst natürlich beides versuchen, wenn Du den Buchweizen lieber nochmal spülen möchtest. Ein Vorteil vom Abspülen ist, dass mögliche Giftstoffe und Antimineralien entfernt werden, die aber nur über übermäßigem Konsum problematisch sind.
      Mach es einfach so, dass es am besten zu Dir passt.
      LG Melli

  5. Avatar von Lucy

    Hallo Melli,
    gibt es einen Grund warum man das Brot vorerst bei 50grad für 10 mim backt? welche Wirkung hat das auf das Buchweizenbrot?

    Liebe Grüße
    Lucy

    1. Avatar von leckerlife

      Hallo Lucy,
      das unterstützt den Fermentierungsprozess.
      VG Melli

    2. Avatar von leckerlife

      Hallo Lucy,
      sorry für die späte Rückmeldung, aber irgendwie war meine Antwort nicht freigeschaltet.
      Das langsame Erhitzen unterstützt den Fermentierungsprozess. Es funktioniert aber auch ohne. Probiere es einfach aus.
      LG Melli

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